Biographie
Absolvierte
Ausbildungen:
“Diplom Pädagogin”, “Diplom
Montessori Pädagogin”,
“Kinesiologin”, “Brain Gym®
Instructor”, “OBO Instuctor”
“Coach für Brain Gym® I, II
und V”, “Intuitives Lernen
Instructor”, “Coach für 7
Dimensionen der Intelligenz”,
“Whole Brain Learning”,
“Optimale Gehirn
Organisation”, “Creative
Vision”, “Integrated
Movements”, “Touch for
´Health I und II”,
“Superlearning”,
“Powerlearning”, “Family
Brain Organisation”, “Total
Core Repatterning”
Meine Geschichte beginnt in der Volksschule, als ich beschloss und fest davon
überzeugt war: Ich werde Volksschullehrerin.
Obwohl die Zeit im Gymnasium unglaublich schwierig war (Ich lernte und lernte
und hatte immer schlechte Noten), erreichte ich sehr schnell und mit guten Noten
mein Maturaziel in der Maturaschule. Hier lag meine erste Erkenntnis: Das
übliche Schulsystem ist nicht für jedermann und jederfrau optimal. Für mich war
die Maturaschule mit dem kompensierten Lernstoff übersichtlicher und die freie
Einteilung meiner Prüfungen in Selbstverantwortung befreiender, als die strikten
Vorgaben und die Überflutung der Information im herkömlichen Schulsystem.
In der Päd. Akademie hatte ich außerordentlich gute Noten und das Lernen
machte Spaß. Wie ich später erfuhr, lag es daran, dass es in meinem Interesse lag
und ich mir die Lerninhalte, somit bei einmaliger Wiederholung sofort merkte.
Das ist wohl meine Vorgeschichte als Lernende.
Die Reise zu einer guten Pädagogin begann in meinem ersten Dienstjahr. Völlig
motiviert und begeistert, packte ich täglich 2 blaue Ikea Taschen, um möglichst
anschaulich und ideenreich meinen Unterricht zu gestalten. Während ich den
Eindruck hatte, dass ich wie ein Unterhaltungskünstler vor der Klasse stand und
mit viel Engagement versuchte den Lehrinhalt aufregend den Schülern näher zu
bringen, beobachtete ich auch, dass ca. ein Viertel meiner Schüler lernte, ein
Viertel mit den Gedanken völlig woanders war, aber gut getarnt so taten als
würden sie dem Unterricht folgen, ein Viertel keine Ahnung hatte, wovon ich
sprach und der vierte Teil mit völlig anderen Dingen beschäftigt war.
Völlig außer mir überlegte ich mir, welche Möglichkeiten ich habe und wie ich
den Unterricht effektiver gestalten könnte, Gruppenarbeit, Paararbeit,
Einzelarbeit, Abwechslung, Arten von Wochen- und Tagesplänen,
Zwischenturnen, Spiele, Lieder, freie Lernphasen, Interessen der Schüler … alle
Möglichkeiten, die ich in der Päd. Akademie lernte, wendete ich an, doch ich
konnte nie 100 % Aufmerksamkeit der Schüler erreichen. Es war unglaublich
viel Aufwand und ökonomisch nicht im entferntesten der Erfolg, der den
Aufwand irgendwie rechtfertigen würde.
Ich wusste, ich muss etwas ändern, so wollte ich nicht unterrichten, da für mich
immer das Weiterkommen, die Weiterentwicklung und der Lernerfolg der
Schüler im Vordergrund stand. Der Erfolg meiner Tätigkeiten hatten nicht das
gewünschte Resultat. Ich hatte die Ambition jedes Kind individuell zu fördern
und heraus zu fordern. Denn eines wusste ich, Wissen ermöglicht Freiheit,
Entwicklung und Selbstbestimmung. Wissende Kinder stehen mit beiden Füßen
im Leben. Diese Entwicklung konnte ich nicht oder nur teilweise beobachten.
Ich beschloss das Montessori Diplom zu machen, damals hatte ich nicht viel
Ahnung von Montessori, doch der damalige Vortragende und Leiter des Kurses
Prof. Franz Hammerer beeindruckte mich als Lehrer und Professor. Dort erhoffte
ich etwas zu lernen, um meinen Unterricht effektiver gestalten zu können. Diese
Ausbildung zur Montessori Pädagogin eröffnete mir unglaubliche Möglichkeiten
einen Schüler von seinem Wissensstand abzuholen und gab mir sämtliche
Materialien für Mathematik, Sachunterricht und Deutsch, um den gesamten
Lehrplan der Volksschule abzudecken und darüber hinaus Allgemeinwissen zu
vermitteln, wie es im herkömmlichen Unterricht nicht möglich war. Ich war
fasziniert von der Einfachheit der Materialien und der fantastisch
Durchdachtheit der einzelnen Unterrichtsschritte, die selbstständige Arbeit
ermöglichte den Schülern in ihrem Tempo optimal zu lernen und zu vertiefen
und sich selbst weiter zu entwickeln. Die täglichen Übungen erwiesen sich als
unglaublich gute Stilleübungen, die die Schüler immer wieder
„normalisierten“(Montessoriausdruck, sie meint: zu sich kommen, zentrieren)
und ihnen die Möglichkeit gaben zu sich selbst zu finden. Selbstständig und
selbsttätig zu werden. Werthaltung über Gegenstände zu Personen und der
Umgang miteinander, der Respeckt der Montessorilehrerin gegenüber ihren
Schülern und somit der respektvolle Umgang der Schüler miteinander und mit
dem Lehrkörper habe ich in keiner anderen Art der Pädagogik gefunden. Ich
werde ewig dankbar sein dem Team von Prof. Franz Hammerer und der
Montessori Ausbildung in Zusammenarbeit mit Aachen. Wir hatten teilweise
Lehrer, die Montessori selbst noch kannten und der Umgang mit uns und die Art
und Weise, wie sie uns unterrichteten werden charakteristisch sein für meine
Unterrichtsarbeit.
7 Jahre hatte ich die Möglichkeit in einer Volksschule in Wien VS Klassen mit
Montessori Schwerpunkt zu führen. Weder vorher noch danach konnte ich so
eine Entwicklung von Schülern beobachten und so ein Verständnis und
tiefgreifende Einblicke in Lehrinhalte wie in dieser Zeit.
In der Montessoripädagogik lernt und erkennt man, wie gewinnbringend Respekt
und Vertrauen gegenüber Mitmenschen ist. Wie wertvoll die Stille sein kann und
wie einfach schwierige Lehrinhalte gut durchdacht kindgerecht vermittelt werden
können.
Jedem Lehrer kann ich diese Ausbildung aufs Äußerste empfehlen!
Die nächste Ausbildung, die ich genoss, war “Intuitives Lernen” in der ÖAKG
bei Susanne Bichler. In ihrem Seminar habe ich die verschiedenen Rollen meiner
Persönlichkeit sehen gelernt und mein „Bauchgefühl“ (Intuition) aktiviert.
Entspannung(a-Gehirnfrequenz) ist entscheidend für optimales Lernen. Gute
Entscheidungen zu treffen, heißt Hirn, Herz und Bauch miteinzubeziehen.
Danke, dass Du mich immer wieder erinnert hast, welches Potential ich als
Lehrerin und im Umgang mit Kindern habe!
Später lernte ich Prof. Tumbold kennen, er unterrichtete im PI dem „Lernen auf
der Spur“ dort erfuhr ich die Wirkung von Brain – Gym®, welch unglaubliche
Kraft die Bewegung beim Lernen hat. Er zeigte mir Lernprofile auszutesten und
stellte mir mein eigenes Profil vor. Das war eine tolle Erfahrung und eine gute
Erklärung für mein Verhalten in meiner Schullaufbahn, als Lehrerin und als
Person. Dort begann ich mich selbst zu verstehen. Beeindruckt von der
Erkenntnis und der Wirkung der ausgetesteten Bewegungen für mich und mit der
Unterstützung der Eltern meiner damaligen 2. VS Klasse begann ich die Brain
Gym® Ausbildung. Mein Ziel war, soviel Lehrern wie möglich diese
Entdeckung mitzuteilen. Diese Möglichkeiten einen Menschen zu verstehen, zu
erkennen, zu sehen, zu unterrichten. Beeindruckend für mich war auch die
Möglichkeiten der eigenen Körperwahrnehmung und die Tools zur Selbsthilfe.
Dr. Paul Dennison beeindruckte mich auch mit seiner einfachen Durchführung
einer Balance, aber der unglaublichen Wirkung. Seine Frau Gail erinnerte mich
auch immer wieder an die Wichtigkeit des Spiels. Beide verbreiteten eine Freude
und Leichtigkeit beim Lernen.
Das Buch von Carla Hannaford habe ich mehrmals gelesen und durchgearbeitet,
mit dem Ziel Lernprofile so umfassend wie möglich zu deuten und
Zusammenhänge zu verstehen.
Diese Arbeit ist zu meiner Leidenschaft geworden.
2006 erhielt ich die Berechtigung Brain Gym® zu unterrichten und die Erfolge
bei Einzelbalancen, das Leuchten in den Augen meiner Klienten während und
nach einer Balance, die sofortige Veränderung zu beobachten, ermutigen mich
jedes Mal weiter zu machen und möglichst vielen Menschen davon zu berichten.
Danke möchte ich auch meinen Freunden Petra und Ingmar Zobl sagen, die mich
überzeugten, diese Homepage zu gestalten. Sie ermöglichten mir sehr genau zu
erkennnen, wer ich bin, was mich ausmacht und was ich tatsächlich gut kann. ;)
Danke an alle Klienten, die in mir ein inneres Lächeln zaubern, danke an meine
äußerst kritische Tochter, die mir immer neue Möglichkeiten aufzeigt und an
David Pross, der mich immer schon mit meinen Schwächen und Stärken sieht
und unerschütterlich an mich glaubt.
Danke an die Fähigkeiten, die ich nun habe und die Möglichkeiten andere
Menschen zu begleiten oder zu unterrichten.
Im Laufe meiner Ausbildung zur Volksschullehrerin und sehr vielen
Fortbildungen und zusätzlichen Ausbildungen (Montessori Pädagogin, Brain-
Gym Instruktorin, Intuitives Lernen Instruktor, Superlearning…) habe ich gelernt
mich selbst, meine Stärken, Schwächen, Talente und Fähigkeiten
wahrzunehmen, zu erkennen, zu schätzen und zu lieben, sie einzusetzen und
optimal zu nutzen. In meiner täglichen Arbeit als Lehrerin erkannte ich
Rahmenbedingungen, die zum leichten Lernen notwendig sind….
Mittlerweile bin ich in der Lage dieses bei anderen zu erkennen und ich kann
anderen diese Fähigkeiten, sich selbst und andere wahrzunehmen und zu
unterstützen, lehren.
…und WAS lernen noch ausmacht und welche umfassenden Geheimnisse
Lernen noch umgibt, verrate ich hier nicht, das erfahren Sie in meinen
Seminaren…
Ich würde mich besonders freuen, Sie in einem meiner Seminare oder Vorträge
begrüßen zu dürfen. Es ist eine wunderbare Arbeit!
Dipl. Päd. Ursula Neusiedler
Bachelor of Education
in Ausbildung,
Universitätsdozentin für
die Steinbeis Hochschule
Dr. Paul Dennison
Creator of Brain Gym®
Zu unterrichten heißt,
die Hand auszustrecken
und die Herzen und
Geister von morgen zu
berühren.
LehrerInnen machen,
dass die Kleinen zählen.